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Bereinigung Hofliste, Mise à jour du herd-book

Wir bereinigen unsere Liste der WollschweineLiebe Halter der Wollschweine, wir haben gemerkt, dass die Hofliste nicht mehr überall aktuell ist….
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Neuhalter-Kurs 18. Mai 2024

Neuhalter-Kurs inSpycher Handwerk, Bäch 4, 4953 Schwarzenbach Huttwil BENeuhalter-Kurs ist mit SKN-Schein Anmeldeformular Liebe Wollschwein-InteressierteAm 18. Mai 2024 führen wir…
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Schweizerische Vereinigung für die Wollschweinzucht (SVWS)

Borstige Kerle mit friedvollem Gemüt

Die borstigen, urtümlich aussehenden Wollschweine gehören zu den Vorfahren unserer Edelschweine. Trotz ihres massigen Körperbaus ist ihr Galopp beeindruckend und ihre Geländegängigkeit macht sie zu idealen Freilandschweinen.

Unser Verein

Seit 1994 besteht die Vereinigung SVWS. Wir führen das Herdebuch für die Wollschweine in der Schweiz als vom Bund anerkannte Zuchtorganisation. Die Experten bieten Beratung und bewerten die Zuchttiere (mit Abstammungsausweis). Am Neuhalterkurs können die Teilnehmer Wissenswertes über die Haltung von Wollschweinen erfahren (SKN Schweine) und am Haltertreffen steht der Austausch im Mittelpunkt. Wir züchten die Wollschweine in Reinzucht und möchten dadurch die ursprüngliche Art dieser Rasse erhalten.

Mitglied werden

Wir freuen uns auf Mitglieder, welche diese Rasse bereits beherbergen, in Zukunft beherbergen möchten, oder einfach mit uns zusammen Freude an den Wollschweinen haben und die Erhaltung der Rasse mittels dem jährlichen Mitgliederbeitrag unterstützen wollen.

ABSTAMMUNG

Wurzeln im Balkan

Die eigentliche Heimat des Wollschweins ist Osteuropa, wo es als Mangalitza-Schwein bekannt ist. Im alten Österreich-Ungarn wurde es Mitte des 19. Jahrhunderts aus verschiedenen Schweinen der Balkanregion gezüchtet.

Die vorzügliche Speck-Qualität war bald europaweit bekannt und so zählte das Wollschwein damals auch in der Schweiz zu den beliebtesten Schweinerassen. Doch im Rahmen der Industrialisierung der Nutztierzucht nach dem zweiten Weltkrieg wurden die Wollschweine im 20. Jahrhundert mehr und mehr von den modernen, viel schnellerwachsenden Mastleistungsrassen verdrängt.

In Ungarn selbst wurde das Mangalitza-Schwein noch lange Zeit erfolgreich erhalten, aber mit dem Zusammenbruch des Ostblocks verschwand dort die staatliche Erhaltungszucht und das Wollschweingeriet endgültig in Bedrängnis.

Heute gibt es leicht zunehmende Bestände in Osteuropa, Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Robust und widerstandsfähig

In der Schweiz trifft man fast nur das «schwalbenbäuchige» Wollschwein an, dessen Name von seinem hell gefärbten Bauch herrührt. Zwei weitere Farbschläge existieren in Ungarn, Deutschland und Österreich: das rote und das blonde Wollschwein.

Borstig sind sie alle und deshalb auch besonders kälteresistent – sie können ganzjährig im Freien gehalten werden. Während für Ferkel moderner Mastschweine Wärmelampen montiert werden müssen, reicht den Wollschweinferkeln das von ihrer Mutter gebaute Nest auch bei kälterer Witterung aus.

Überhaupt ist das Wollschwein ein sehr robustes und widerstandsfähiges Tier, das praktisch nie krank ist.

Die intelligenten, neugierigen Tiere haben einen gutmütigen Charakter, suchen den Kontakt zum Menschen und lieben es, gekrault zu werden. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn die Moren ihre Ferkel aufziehen, denn nicht alle Schweinemütter dulden dann menschliche Eindringlinge gleichermassen gerne.

Ansonsten ist ihre Haltung vergleichsweise unkompliziert. Sie brauchen ausreichend Platz zum Wühlen sowie eine Suhle zum Abkühlen und gegen Parasiten.

Aus unserem Team


“Eine Rasse zu erhalten heisst, sich mit der Geschichte wie auch der Zukunft der Tiere auseinanderzusetzen”

Petra Stichnothe, Präsidentin

“Kommen Sie einmal auf einen Hof, auf dem Wollschweine leben, Sie werden sich noch lange mit Freude an den Besuch erinnern”

Katrin Pojer, Administratorin

“Wir stellen unser Fachwissen auch gerne allen Haltern und Interessierten zur Verfügung, damit das Tierwohl auch immer an erster Stelle kommt”

Max Frutiger, Experte