Unsere Wollschweine

 

An der diesjährigen GV habe ich mich bereit erklärt, mich am Porcellino zu beteiligen. Ich habe mir überlegt, dass es vielleicht interessant wäre, einige der Wollschweine-HalterInnen zu besuchen und von ihren Schweinen Fotos und einen kleinen Bericht zu schreiben. Aus diesem Grund fange ich gleich einmal bei mir an und hoffe, dass es dann einige weitere HalterInnen gibt, die mich einladen, um über sie zu schreiben.

 

 

Ich bin eine ganz kleine Schweinehalterin und dass ich dies Hobby überhaupt angefangen habe, verdanke ich unserem Landwirt hier in Montmirail Ich erzählte ihm einmal, dass ich früher, als wir noch im oberen Baselbiet wohnten, gerne ein Schwein halten wollte, weil ich einmal las, wie intelligent diese Tiere seien. Aber meine Muter sagte mir, wenn ich ein Schwein hätte, käme sie mich nie mehr besuchen, denn dann würde alles nach Schwein stnken! Da ich meine Muter gern hatte, habe ich auf das Schwein verzichtet. Unser Landwirt meinte darauf “Deine Mutter ist sicher nun gestorben, du solltest dir diesen Wunsch unbedingt noch erfüllen. Ich gebe dir ein Stück Land, leihe dir einen Iglu und einen Elektro-Weidenzaun. “ Wie ich dann aber auf die Wollschweine kam, weiss ich nicht mehr, bin aber mit dieser Wahl sehr zufrieden.

So hat alles mit drei Schweinen angefangen. Im November, als das Land versumpf und das Wetter nur noch nass und kalt war, kamen die Schweine zum Metzger und viele Bekannte freuten sich und natürlich auch wir über das gute Fleisch. Damit war meine Schweinehaltung in Gang gekommen. So habe ich auch Anfang dieses Jahres wieder Schweinchen gesucht und mir wurden auch drei auf gleich nach Ostern versprochen. Voller Freude haben mein Mann und ich angefangen, das Land vorzubereiten.

   

Dann ist aber eines dieser Schweine gestorben und da ich unbedingt drei haben wollte, musste ich mich weiter umsehen Das hat auch geklappt aber in der Zwischenzeit wuchs das Gras und bis die Schweine nach Pfngsten bei uns ankamen, starteten sie in einem Dschungel!

   

Nun haben sie sich in der Zwischenzeit ein Wegsystem eingerichtet, sind auch viel vertrauter mit dem Ort geworden und kommen jeweils angesprungen, wenn jemand kommt, lassen sich auch kraulen und wir und viele Kinder die vorbei kommen, freuen sich wieder an den fröhlichen Schweinchen.

Hesch Du mini Säuli gseh? ah, do sin si
kömmed s git z frässe Mmmmh, aber mir mien schwär drno sueche

 

Marianne Stähelin, Montmirail1, 2075-Thielle